Positive Fortführungsprognose

Allgemeiner Grundsatz ordnungsgemäßer Buchführung

Die positive Fortführungsprognose ist als allgemeiner Grundsatz ordnungsgemäßer Buchführung im Handelsgesetzbuch festgehalten. Bekannt ist die positive Fortführungsprognose auch als „Going-Concern-Prinzip“.

§ 252, Abs. 1, Nr. 2 HGB besagt, dass bei der Bewertung eines Unternehmens immer von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen wird. Dazu muss der Verantwortliche selbst einschätzen, ob die Fortführung des Unternehmens über einen ausreichend langen Zeitraum gewährleistet werden kann.

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Die rechnerische Überschuldung und die positive Fortführungsprognose

Ermittlung des Überschuldungsstatus

Der Überschuldungsstatus gibt an, ob eine rechnerische Überschuldung der Gesellschaft vorliegt. Anschließend schreibt das Handelsgesetzbuch (kurz HGB) vor, dass eine Fortführungsprognose erstellt wird. Die Fortführungsprognose besteht aus einem subjektiven und einem objektiven Teil.

Der subjektive Teil der Fortführungsprognose beinhaltet den Willen des Schuldners das Unternehmen weiterzuführen. Das allein reicht natürlich nicht aus. Der objektive Teil der Fortführungsprognose gibt an, ob das Unternehmen überlebensfähig ist.

Sind beide Merkmale enthalten, spricht man von einer positiven Fortführungsprognose.

Das Unternehmenskonzept

Prüfung der Überlebensfähigkeit

Die Überlebensfähigkeit des Unternehmens wird über das Unternehmenskonzept erklärt und geprüft. Im Unternehmenskonzept muss ein Finanzplan enthalten sein, der alle Verbindlichkeiten nach Fälligkeitszeitraum prüft und diesen die liquiden Mittel gegenüberstellt. Die Fortführungsprognose fällt positiv aus, wenn aller Wahrscheinlichkeit nach, die Verbindlichkeiten innerhalb des aufgeführten Zeitraumes bedient werden können. Die Fortführungsprognose wird auch als Zahlungsfähigkeitsprognose bezeichnet, da Sie die voraussichtliche Zahlungsfähigkeit des Unternehmens darstellt.

Konsequenzen der Fortführungsprognose…

…oder was passiert, wenn diese negativ ausfällt

Die Fortführungsprognose kann auch gegenteilig ausfallen, also negativ. Fällt die Fortführungsprognose negativ aus, liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Damit ist der Schuldner gezwungen Insolvenz anzumelden. Tut er dies nicht, macht er sich der Insolvenzverschleppung schuldig. Einerseits stellt die Fortführungsprognose den Schuldner vor eine endgültige Entscheidung. Auf der anderen Seite bietet sie den Verantwortlichen aber auch Sicherheit, wenn es eine positive Fortführungsprognose ist.

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